HAVELKURVE

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Lernen durch Lehren

mit diesem Motto möchte ich mich als Dozent bzw. Lehrkraft in der Erwachsenenbildung vorstellen.
Die LdL ist eine handlungsorientierte und konstruktivistische Unterrichtsmethode, welche
insbesondere von Jean-Pol Martin in den Jahren 1981-2008 zu einem pädagogischen Gesamtkonzept entwickelt wurde.

Für mich bedeutet LdL in der Erwachsenenbildung vorrangig, den wechselseitigen Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen Dozent und Teilnehmern lebendig, konstruktiv und lebensnah zu gestalten.
Neben der rein „digitalen" also inhaltlichen Vermittlung von „Lehr-Stoff" spielen die „analogen" Kommunikationsprozesse, also Fragen der Beziehung und des gegenseitigen Respekts in der Lernsituation, eine sehr wichtige Rolle.

In dieser wechselseitigen Dynamik lernt auch der Lehrende einiges vom Lernenden. 
Dies wiederum stärkt die Selbstwirksamkeitserfahrung des Lernenden, fördert die Selbstsicherheit und bietet damit sowohl die Voraussetzung zur notwendigen Selbsterkenntnis bezüglich des Lernstoffs als auch der eigenen (Lebens-) Rollen auf beiden Seiten. 
Spätestens hier wird klar, dass nur dauerhaft „hängen bleibt", was mit Prozessen der Selbsterkenntnis verknüpft werden kann.